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Der Hildesheimer Heimat- und Geschichts­verein e. V. wurde 1981 gegründet. Er ist Folge­verein des bereits 1932 gegründeten Hildes­heimer Heimat­bundes, einer Orts­gruppe des Nieder­sächsischen Heimat­bundes. Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, Geschichte, Kultur und Heimat­pflege im Raum Hildes­heim zu fördern.

 

Die Vorträge im Riedelsaal finden in Kooperation mit der Volkshochschule Hildesheim statt. Zur besseren Planung möchten wir Sie bitten, sich nur für die Führungen (28. Mai, 25. Juni, 27. August) und die Adventsfeier am 3. Dezember vorab anzumelden. Sie erreichen die Kolleginnen bei der VHS unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 05121 9361-112 bzw. 05121 9361-113. 

 

Aktuelle Termine

 

Mittwoch, 17. September 2025, 18.00 Uhr

Astrid Buhrmester-Rischmüller, Hildesheim:

Filmvorführung mit Kurzeinführung »Die Winterreise« (88 Minuten, in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

in Kooperation mit dem Gymnasium Andreanum

Veranstaltungsort: Telemannsaal, Hagentorwall 17 (Oberstufenhaus Andreanum, vor dem Parkplatz der Schule)

 

»Die Winterreise« behandelt die Geschichte einer jüdischen Familie im und nach dem Holocaust. Ein Familienmitglied war der Andreaner Alexander Goldschmidt. Der Film entstand 2019 und basiert auf dem Roman »Die unauslöschliche Symphonie. Musik und Liebe im Schatten des Dritten Reiches«, verfasst vom Enkel des Andreaners, Martin Goldsmith. Bruno Ganz spielt den Hauptdarsteller, es war seine letzte Rolle. Der Film spürt den persönlichen Schicksalen der Familie Goldschmidt nach und zeigt parallel Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland während der NS-Zeit. Unsere Schatzmeisterin Astrid Buhrmester-Rischmüller hat sich intensiv mit den Biografien jüdischer Andreaner beschäftigt und führt vorab kurz in die Hintergründe und lokalen Zusammenhänge ein.

 

Mittwoch, 24. September 2025, 18.00 Uhr

Professor Dr. Carl-Hans Hauptmeyer, Hannover:

Vortrag und Buchvorstellung „Geschichte Niedersachsens“

in Kooperation mit Ameis Buchecke GmbH

Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4-5

  

Die regionale Vielfalt Niedersachsens basiert auf historischen Entwicklungen, die bis ins Mittelalter und die Frühe Neuzeit zurückreichen. Schon damals verliefen durch den niedersächsischen Raum wichtige Verbindungswege zwischen den Zentren Europas. Als ausgewiesener Kenner der Landesgeschichte zeigt Carl-Hans Hauptmeyer, wie sich heute Vergangenheit und Gegenwart vermischen und porträtiert die erstaunlich wandlungsfähigen ländlichen Räume des Landes ebenso wie seine innovativen Metropolregionen.

 

Mittwoch, 1. Oktober 2025, 18.00 Uhr

Dr. Martin Pollak, Hannover

Vortrag »Hildesheim und die Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg«
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4-5

 

Das Kriegsende vor 80 Jahren stellte die Hildesheimer Bevölkerung nicht nur vor die Herausforderung, die verheerenden Auswirkungen der alliierten Bombenangriffe und das Chaos des vollständigen staatlichen Zusam-menbruchs zu meistern, parallel wurden Tausende von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten aufgenommen und versorgt. Ein Prozess, der die Nachkriegsgeschichte auch vor Ort über viele Jahre prägen sollte.

 

Mittwoch, 29. Oktober 2025, 18.00 Uhr

Dr. Rotraut Hammer-Sohns, Hildesheim:

Vortrag »Die Hildesheimer Reichstagsabgeordnete Elise Bartels – Erinnerungen zum 100. Todestag«
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4-5
 
Elise Bartels lebte vor, was sie vertrat: dass Frauen durch politische Arbeit ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und gestalten können. Elise Bartels gehörte zur ersten Frauengeneration im Deutschen Reichstag. Die Arbeitertochter hatte sich in der Sozialdemokratie zu einer gefragten »Frauenagitatorin« entwickelt und zog 1919 in den Hildesheimer Stadtrat ein. Sie war die erste Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt in Hildesheim und baute das »Hildesheimer Volksblatt« samt Verlag und Druckerei sowie die Volksbibliothek auf.

 

 

Mittwoch, 12. November 2025, 18.00 Uhr

Dr. Markus Siedow, Hildesheim

Vortrag »Der Hildesheimer Silberfund – revisited«
Ort: Riedelsaal der VHS, Pfaffenstieg 4-5
 
Am 17. Oktober 1868 wurde am Hang des Galgenbergs bei der Anlage eines Schießstandes silbernes Geschirr entdeckt. Schnell zeigte sich, dass es sich um römisches Tafelsilber handelte und die Sensation war perfekt: Ausgerechnet in Hildesheim, weit außerhalb des Imperiums, war einer der größten Silberschätze gefunden wor-den. Seither hat sich das Wissen aufgrund archäologischer Funde stark erweitert – ein Meilenstein war die Iden-tifizierung eines römischen Marschlagers im benachbarten Wilkenburg (Stadt Hemmingen). Aber auch zu den Gefäßen des Silberfunds liegen neue Überlegungen vor und es war möglich, den Besitzer von zwei Schalen zu erschließen: Wenn es sich bei diesem Lucius Manlius Bocchus auch nicht unbedingt um den Eigentümer handelt, haben wir doch einen Angehörigen der römischen Oberschicht vor uns, dessen Biographie und sozialer Stand gut zum Tafelservice passen. Ausgehend von diesen Erkenntnissen soll die Zusammensetzung und soziale Funktion des Hildesheimer Silberfunds vorgestellt und in den Kontext der aktuellen Römerforschung in Niedersachsen eingeordnet werden. 
 
 
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 15.00 Uhr
Adventsfeier
Beginn: 15.00 Uhr,
Ort: Michaeliskloster (Parkplätze je nach Besucherfrequenz im Haus auf dem Gelände vorhanden),
Kostenbeitrag für Verpflegung 12,00 € (wird in der Pause eingesammelt)
 
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an unserer traditionellen Adventsfeier im Michaeliskloster mit einem umfangreichen, wie immer musikalisch umrahmten Programm! Ausreichend Zeit für das gemütliche Kaffeetrinken nehmen wir uns aber selbstverständlich auch …
 

 

 

 

 

 

 

 

 

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